Die Barmer Pflegekasse ist eine bedeutende Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Sie bietet umfassende Informationen und Unterstützung rund um das Thema Pflege.
- kostenlose Pflegebox ab Pflegegrad 1 erhalten
- bedarfsgerecht bestellen, keine Zusatzkosten
- frei Haus Lieferung nach Hause

Als eine der großen bundesweiten Pflegekassen steht die Barmer ihren Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite, um die bestmögliche Versorgung und Betreuung sicherzustellen. Dabei legt sie großen Wert auf eine individuelle und bedarfsgerechte Beratung, um die passende Unterstützung für jede persönliche Situation zu finden.
Leistungen und Kontakt
Die Barmer Pflegekasse bietet umfassende Leistungen und steht Ihnen bei allen Fragen rund um die Pflege zur Seite. Sie erreichen die Barmer telefonisch, online oder persönlich in einer der zahlreichen Geschäftsstellen. Die Kasse informiert Sie ausführlich über Ihre Ansprüche und unterstützt Sie bei der Beantragung von Leistungen wie der Pflegebox. Zudem bietet die Barmer eine individuelle Pflegeberatung an, um die bestmögliche Versorgung für Sie und Ihre Angehörigen sicherzustellen. Die Kontaktaufnahme ist unkompliziert und die Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter, um alle Ihre Fragen zu beantworten und die notwendigen Schritte einzuleiten.
Pflegebox
Die Barmer Pflegekasse übernimmt die monatlichen Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis zu einem Betrag von 42 Euro. Dieser Betrag ist festgelegt und wird unabhängig von der individuellen Situation allen Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad gewährt. Bei der Wahl des Pflegebox-Anbieters haben Versicherte freie Wahl. Häufig benötigte Hilfsmittel für die Pflege in der eigenen Wohnung sind beispielsweise ein Pflegebett, ein Rollstuhl oder Gehhilfen. Diese Hilfsmittel erleichtern die Körperpflege und das Fortbewegen. Der Hilfsmittelbedarf wird in der Regel im Zuge der Begutachtung überprüft, woraufhin eine Empfehlung an die Barmer Pflegekasse erfolgt.
Pflegebox beantragen und jeden Monat erhalten
- Erhalte monatlich deine Pflegehilfsmittel in einer Pflegebox nach Hause.
- Die Krankenkasse übernimmt die Kosten.
- Ändere jeder Zeit nach Bedarf deine Pflegebox.
- Spare Zeit mit dem Online Prozess.
- Nutze das Kundenportal um Lieferadresse und weiteres zu ändern.

Anspruch auf Pflegehilfsmittel
Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad (1 bis 5) haben Anspruch auf eine monatliche Versorgung mit kostenfreien Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Dieser Anspruch ist im Sozialgesetzbuch (§ 40 SGB XI) verankert. Die Barmer übernimmt die Kosten für diese Hilfsmittel bis zu einem Betrag von 42 Euro monatlich (Stand Januar 2025). Diese Leistung soll die häusliche Pflege unterstützen und pflegenden Angehörigen den Alltag erleichtern.
Inhalt der Pflegebox
Die Pflegebox beinhaltet eine Sammlung von Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Einmalhandschuhe zum Schutz vor Keimen, Desinfektionsmittel für eine hygienische Umgebung, Mundschutzmasken zum Schutz vor Infektionen, Bettschutzeinlagen zum Schutz der Matratze und Schutzschürzen, um die Kleidung der Pflegeperson sauber zu halten. Anbieter wie Sanus-Plus bieten oft die Möglichkeit, die Inhalte der Box individuell anzupassen, um spezifische Bedürfnisse zu erfüllen. Die Barmer übernimmt die Kosten für diese Pflegehilfsmittel bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich (Stand 2024), was pflegende Angehörige finanziell unterstützt.
Pflegehilfsmittel
Die Barmer Pflegekasse übernimmt die Kosten für sogenannte Einmalartikel wie Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel bei pflegebedürftigen Personen (Pflegegrade 1 bis 5) ab, und zwar bis zu einem Betrag von 42 Euro pro Monat. Diese Pflegehilfsmittel sind ausschließlich für die Verwendung durch private Pflegepersonen vorgesehen. Die gebräuchlichsten Pflegehilfsmittel stellt die Barmer bereit und informiert über weitere Hilfsmittel wie Pflegebetten, Rollatoren usw.
Arten von Pflegehilfsmitteln
Es gibt eine Vielzahl von Pflegehilfsmitteln, die den Alltag von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erleichtern können. Dazu gehören Geräte und Sachmittel, die die Pflege erleichtern, wie Pflegebetten, Hausnotrufgeräte, Rollstühle sowie Dusch- und Badehilfen. Auch Hörgeräte und Gehhilfen zählen dazu, ebenso wie Kompressionsstrümpfe, Orthesen und Patientenlifter. Ein weiteres wichtiges Feld sind die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, wie saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch, Fingerlinge, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen, Einmallätzchen und Desinfektionsmittel. Die Barmer Pflegekasse übernimmt für Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad in häuslicher Pflege die Kosten für diese Verbrauchsprodukte bis zu einem Betrag von 42 Euro monatlich.
Beantragung der Pflegebox
Die Beantragung einer Pflegebox bei der Barmer ist ein unkomplizierter Prozess. Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass die zu pflegende Person einen anerkannten Pflegegrad (1-5) hat und zu Hause von einer Privatperson gepflegt wird. Anschließend können Sie bei einem Anbieter Ihrer Wahl einen Antrag auf Kostenübernahme für die Pflegebox stellen. Viele Anbieter von Pflegeboxen bieten Unterstützung bei der Antragsstellung an und übernehmen die Formalitäten mit der Pflegekasse. Der Antrag kann in der Regel online oder per Post eingereicht werden. Ein wichtiger Schritt ist das Ausfüllen und Unterschreiben des Barmer Pflegehilfsmittel Formulars. Dieses Formular finden Sie auf der Webseite der Barmer oder erhalten es direkt bei Ihrem ausgewählten Anbieter der Pflegebox. Nach Genehmigung des Antrags wird die Pflegebox monatlich versandkostenfrei direkt nach Hause geliefert.
Voraussetzungen für die Beantragung
Um die Pflegebox bei der Barmer zu beantragen, müssen einige grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein. Anspruch auf die monatliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln im Wert von bis zu 42 Euro haben Versicherte mit einem anerkannten Pflegegrad (1 bis 5), die zu Hause oder in einer häuslichen Umgebung, wie beispielsweise einer Pflege-WG, gepflegt werden. Es ist dabei unerheblich, ob die Pflege von Angehörigen, Freunden oder einem professionellen Pflegedienst übernommen wird. Wichtig ist, dass die ausgewählten Pflegehilfsmittel tatsächlich für die häusliche Pflege des Versicherten benötigt werden und zur Erleichterung der Pflege beitragen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung
Die Beantragung einer Pflegebox bei der Barmer ist ein unkomplizierter Prozess. Zunächst ist es notwendig, dass Sie oder Ihr zu pflegender Angehöriger einen anerkannten Pflegegrad (1 bis 5) besitzt. Im ersten Schritt wählen Sie einen Anbieter für die Pflegebox aus. Anschließend füllen Sie den Antrag auf Kostenübernahme aus, entweder online oder mit einem Formular des Anbieters. Viele Anbieter, wie beispielsweise Sanubi, übernehmen die gesamte Abwicklung mit der Barmer Pflegekasse für Sie. Nach Genehmigung des Antrags wird Ihnen die Pflegebox monatlich versandkostenfrei nach Hause geliefert. Die Kosten werden direkt zwischen dem Anbieter und der Barmer abgerechnet, sodass Sie sich um nichts weiter kümmern müssen.
Wir empfehlen sanus-plus
Bedarfsgerechte Pflegehilfsmittel, die in der monatlichen kostenlosen Pflegebox des Testsiegers aus dem Pflegebox-Vergleich enthalten sind, können noch heute ohne bürokratischen Aufwand bei einem erstklassigen Leistungserbringer der Pflegekassen als Pflegehilfe beantragt werden.
Schon ab Pflegegrad 1 können Sie eine Kostenübernahme für Hilfsmittel in der häuslichen Pflege wie Desinfektionsmittel, Inkontinenzschutz und andere mit dem gesetzlichen Anspruch nach § 40 (2) SGB XI sichern.

Leistungen im Detail
Die Barmer bietet eine Vielzahl von Leistungen für Pflegebedürftige. Dazu gehören Pflegesachleistungen, die die Kosten für ambulante Pflegedienste decken, sowie Pflegegeld zur Unterstützung der privaten Pflege. Die Höhe dieser Leistungen richtet sich nach dem Pflegegrad. Bei der teilstationären Pflege, wie Tages- oder Nachtpflege, übernimmt die Barmer ebenfalls einen Teil der Kosten. Auch die vollstationäre Pflege im Pflegeheim wird von der Barmer bezuschusst, wobei die Zuschüsse je nach Pflegegrad variieren. Zusätzlich gibt es Leistungen wie Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege, die bei vorübergehendem Ausfall der Pflegeperson oder in Krisensituationen in Anspruch genommen werden können.
Pflegesachleistungen & Pflegegeld
Die Barmer Pflegekasse unterstützt pflegebedürftige Menschen durch die Zahlung von Pflegesachleistungen und Pflegegeld. Pflegesachleistungen sind für die Finanzierung von ambulanten Pflegediensten gedacht, die die Pflege in der eigenen Wohnung übernehmen. Pflegegeld hingegen wird an pflegebedürftige Personen ausgezahlt, die von Angehörigen oder anderen Privatpersonen zu Hause gepflegt werden. Die Höhe der Leistungen richtet sich nach dem Pflegegrad. Im Pflegegrad 2 sind dies beispielsweise 760 Euro monatlich für Pflegesachleistungen und 332 Euro monatlich für Pflegegeld. Diese Leistungen können auch kombiniert werden, um sowohl professionelle als auch private Pflege zu gewährleisten.
Teilstationäre & Vollstationäre Pflege
Neben ambulanter und häuslicher Pflege gibt es auch teilstationäre und vollstationäre Angebote für Pflegebedürftige. Teilstationäre Pflege, wie beispielsweise Tages- oder Nachtpflege, dient dazu, pflegende Angehörige zu entlasten und die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen zu erhalten. Die Unterstützung durch die Pflegekasse ist je nach Pflegegrad unterschiedlich. Wenn eine umfassende Versorgung zu Hause nicht mehr realisierbar ist, kommt die vollstationäre Pflege infrage. In diesem Fall leistet die Pflegekasse Zuschüsse zu den Pflegekosten, die sich je nach Pflegegrad unterscheiden. Für Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gibt es zusätzlich einen Zuschuss zum Heimentgelt.
Zusätzliche Unterstützungen
Die Barmer bietet neben den genannten Pflegeleistungen weitere Unterstützungen an, um Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen den Alltag zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Rehabilitationsmaßnahmen und Kuren, die darauf abzielen, die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern. Zudem bietet die Barmer eine umfassende Pflegeberatung an, bei der Experten individuelle Fragen beantworten und Hilfestellung bei der Organisation der Pflege geben. Diese Beratungen können sowohl persönlich, telefonisch als auch online in Anspruch genommen werden, um den Bedürfnissen der Versicherten gerecht zu werden.
Reha und Kur
Die Barmer bietet über die genannten Pflegeleistungen hinaus auch zusätzliche Unterstützungen in Form von Reha- und Kurmaßnahmen an. Diese Angebote sind speziell auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen zugeschnitten und zielen darauf ab, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu fördern oder wiederherzustellen. Rehabilitationsmaßnahmen konzentrieren sich häufig auf die Wiedererlangung von Fähigkeiten nach einem einschneidenden Ereignis wie einem Schlaganfall oder einer Operation. Kuren hingegen dienen eher der Prävention und der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Um diese Leistungen in Anspruch zu nehmen und detaillierte Informationen zu erhalten, empfiehlt es sich, direkt mit der Barmer in Kontakt zu treten und die individuellen Möglichkeiten zu besprechen.
Pflegeberatung
Die Barmer bietet eine umfassende Pflegeberatung an, um sowohl Pflegebedürftige als auch ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen. Diese Beratung kann in den zahlreichen Geschäftsstellen vor Ort, telefonisch oder auch online erfolgen. Für Kunden, die nicht Deutsch sprechen, steht sogar eine englischsprachige Hotline zur Verfügung, um Sprachbarrieren zu überwinden und eine verständliche Beratung zu gewährleisten. Die Pflegeberatung umfasst Informationen zu den verschiedenen Pflegeleistungen, zur Beantragung von Pflegegraden und zur Anpassung des Wohnraums, um den Bedürfnissen von Pflegebedürftigen gerecht zu werden.
Sie benötigen Pflegehilfsmittel
✔ Ihre Pflegefachkraft
Bewertet Ihre Lage und kann Ihnen raten, sich mit Pflegehilfsmitteln versorgen zu lassen.
✔ Ihre Pflegekasse
Hat bestehende Verträge mit Leistungserbringern. Dadurch ist Ihre optimale Versorgung gewährleistet.
✔ Ihr Leistungserbringer
Unterstützt Sie bei der Auswahl und erläutert Ihnen, wie Sie das Produkt richtig verwenden. Übernimmt die Versorgung mit den Pflegehilfsmitteln.
Anbieter von Pflegeboxen
Es gibt viele Unternehmen, die Pflegeboxen anbieten und mit der Barmer zusammenarbeiten. Diese Anbieter erleichtern den gesamten Prozess, von der Beantragung bis zur monatlichen Lieferung der benötigten Pflegeprodukte. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, die Box individuell zusammenzustellen. Viele bieten Online-Konfiguratoren, mit denen der Inhalt der Pflegebox flexibel angepasst werden kann. Sie kümmern sich auch um die Abrechnung mit der Pflegekasse, was pflegende Angehörige spürbar entlastet.
Vorteile der Pflegebox
Die Pflegebox bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die den Alltag von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erheblich erleichtern können. Ein wesentlicher Vorteil ist die Zeitersparnis, da die Beschaffung der benötigten Pflegehilfsmittel entfällt. Die Box wird regelmäßig direkt nach Hause geliefert, was den Aufwand für Einkäufe reduziert. Zudem sorgt die Pflegebox für Sicherheit und Hygiene, da sie wichtige Produkte wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und Mundschutz enthält, die für eine hygienische Pflege unerlässlich sind. Dies trägt dazu bei, das Infektionsrisiko zu minimieren und eine saubere Umgebung zu gewährleisten. Ein weiterer Pluspunkt ist die bedarfsgerechte Versorgung. Viele Anbieter ermöglichen es, die Inhalte der Pflegebox individuell anzupassen, sodass nur die tatsächlich benötigten Produkte enthalten sind. Dies spart Kosten und vermeidet unnötigen Abfall. Nicht zuletzt bietet die Pflegebox Entlastung im Pflegealltag, da sie eine zuverlässige und unkomplizierte Lösung für die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln darstellt.
Häufige Fragen (FAQ)
Im Zusammenhang mit der Pflegebox Barmer tauchen häufig Fragen auf, die wir hier beantworten möchten, um Ihnen ein umfassendes Verständnis zu ermöglichen. Eine der zentralen Fragen ist: Was genau beinhaltet die Pflegebox? Sie enthält eine Auswahl an Pflegehilfsmitteln, die speziell darauf ausgerichtet sind, die häusliche Pflege zu unterstützen und zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Mundschutz und Bettschutzeinlagen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kostenübernahme. Bis zu welchem Betrag übernimmt die Barmer die Kosten für die Pflegehilfsmittel, und gibt es eventuell Zuzahlungen? Die Barmer übernimmt monatlich bis zu 40 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Zuzahlungen fallen in der Regel nicht an, sofern die gewählten Produkte diesen Betrag nicht übersteigen.
Was ist die Pflegebox?
Die Pflegebox ist eine Zusammenstellung von Pflegehilfsmitteln, die darauf abzielt, die häusliche Pflege zu unterstützen und zu vereinfachen. Sie beinhaltet typischerweise Produkte wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz und Bettschutzeinlagen, die wesentlich zur Aufrechterhaltung der Hygiene beitragen und den Alltag pflegender Angehöriger erleichtern. Versicherte der Barmer Pflegekasse mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf diese Hilfsmittel. Die Kosten dafür werden bis zu einem Betrag von 42 Euro monatlich gemäß § 40 SGB XI von der Pflegekasse übernommen. Die Bestellung einer Pflegebox kann unkompliziert online oder über einen Versorgungsdienstleister erfolgen, wobei die Lieferung in der Regel kostenfrei direkt nach Hause erfolgt.
Kostenübernahme und Zuzahlung
Die Kosten für die Pflegebox werden in der Regel von der Pflegekasse übernommen, wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt. Versicherte der Barmer mit Pflegegrad 1 bis 5 haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch im Wert von bis zu 42 Euro monatlich. Diese werden in Form einer Pflegebox bereitgestellt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Zuzahlungen für bestimmte Leistungen bis zur Erreichung der jährlichen Belastungsgrenze erforderlich sein können. Die individuelle Belastungsgrenze hängt vom jährlichen Bruttoeinkommen des Haushalts ab, wobei ein bestimmter Prozentsatz des Einkommens als zumutbare Belastungsgrenze definiert wird.
Fazit
Zusammenfassend bietet die Pflegebox der Barmer eine wertvolle Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Sie ermöglicht den Bezug von wichtigen Pflegehilfsmitteln, die den Alltag erleichtern und die Hygiene sicherstellen. Die Barmer übernimmt die Kosten für diese Hilfsmittel bis zu einem Betrag von 42 Euro monatlich, was eine erhebliche finanzielle Entlastung darstellt. Durch die einfache Beantragung und die bequeme Lieferung nach Hause wird der Alltag von pflegenden Angehörigen spürbar erleichtert. Es ist ratsam, sich umfassend über die verschiedenen Anbieter und die jeweiligen Inhalte der Pflegeboxen zu informieren, um die optimale Versorgung sicherzustellen.
Zusammenfassung der Vorteile und Leistungen
Die Barmer Pflegekasse bietet eine umfassende Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Neben den grundlegenden Leistungen wie Pflegegeld und Pflegesachleistungen, die je nach Pflegegrad variieren, gibt es auch spezifische Angebote wie die Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel bis zu 40 Euro monatlich. Die Pflegebox, die über verschiedene Anbieter bezogen werden kann, stellt eine praktische Möglichkeit dar, diese Hilfsmittel zu beziehen. Zusätzlich bietet die Barmer Beratung, Kurse und finanzielle Zuschüsse für Wohnraumanpassungen, um die häusliche Pflege zu erleichtern und die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen zu fördern.